Julian Alvarez: Barcelona wegen seines Vorgehens bei dem Atlético-Madrid-Stürmer mit 503 Pfund gebüsst

Der FC Barcelona muss nach einer Beschwerde von Atlético Madrid eine Busse von 602 Euro (503 Pfund) bezahlen. Der Vorwurf: Der Klub hat Stürmer Julian Alvarez kontaktiert, ohne Atlético vorher schriftlich zu informieren.

Atlético hatte dem Stadtrivalen in der La Liga vorgeworfen, den argentinischen Nationalspieler angesprochen zu haben, ohne die Madrilenen zuvor schriftlich in Kenntnis zu setzen. Die Busse hat der spanische Fussballverband verhängt. Atlético hat zudem bei der Fifa Beschwerde eingereicht. Der Weltverband erklärte sich jedoch für nicht zuständig.

Der 26-jährige Alvarez bleibt bei Atlético. Sein Vertrag läuft bis Juni 2030.

Entschuldigung an die Fans

Alvarez wurde in dieser Saison von den eigenen Anhängern wiederholt ausgepfiffen. Nach seinem Siegtreffer gegen Deportivo La Coruña am Samstag erhielt er von einigen Fans jedoch stehende Ovationen. Der Sieg brachte das Team von Diego Simeone auf zwei Punkte an die Tabellenspitze heran, Leader Barcelona ist damit nur noch zwei Zähler entfernt.

Nach dem Spiel nutzte Alvarez die Gelegenheit, sich bei den Atlético-Fans zu entschuldigen. Mit Blick auf ein Interview, das er im Sommer gegeben hatte, in dem er sagte, er wolle seinen „Traum erfüllen“ und für Barcelona spielen, sagte er: „Es war ein Fehler. Ich verstehe, warum die Fans wütend sind.“ Und weiter: „Wenn ich ein Fan wäre, wäre ich auch wütend. Vor allem, wenn man bedenkt, wie sie mich unterstützt haben, seit ich hier bin.“

Wechsel und Bilanz

Alvarez wechselte im August 2024 auf einem Sechsjahresvertrag von Manchester City zu Atlético Madrid. Die Ablösesumme betrug bis zu 81,5 Millionen Pfund. Bei City erzielte er in 103 Partien 36 Tore. Für Atlético traf er in 115 Spielen bereits 51-mal ins Netz.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *