Bayern-München-Trainer Vincent Kompany hat das Spital wieder verlassen und geht es nach seinem Zusammenbruch auf dem Trainingsgelände „gut“. Der 40-Jährige war am vergangenen Freitag ins Spital gebracht worden, nachdem er während des Trainings der zweiten Mannschaft unwohl geworden war.
Als Ursache wurde eine Hirnhautreizung festgestellt, eine Entzündung der schützenden Hülle, die Gehirn und Rückenmark umgibt.
„In Anbetracht der Umstände geht es ihm gut“, sagte Max Eberl, Sportvorstand des Klubs, am Mittwoch gegenüber dem deutschen Sender ARD. „Er wurde heute aus dem Spital entlassen. Das ist die grösste und beste Nachricht für uns alle.“
Keine Angaben zur Rückkehr
Einen Zeitplan für Kompanys Rückkehr gibt es nicht. Bayern teilte am Samstag mit, es werde eine Sache von „Wochen, nicht Tagen“ sein, bis der frühere Verteidiger von Manchester City wieder an der Seitenlinie stehe.
In Kompanys Abwesenheit übernahm der englische Assistenztrainer Aaron Danks die Verantwortung. Unter seiner Leitung gewann Bayern am Sonntag mit 3:1 in Freiburg.
Vorgeschichte
Kompany, der im Mai 2024 als Bayern-Trainer vorgestellt worden war, kämpfte in den Tagen vor dem Zusammenbruch mit einer Virusinfektion und verpasste einige Teamtrainings. Vor dem Champions-League-Spiel gegen Arsenal letzten Dienstag fehlte er an der Medienkonferenz, am Mittwoch stand er dann aber an der Seitenlinie.
Eberl äusserte sich vor dem DFB-Pokalspiel gegen Magdeburg: „Es ist eine Hirnhautreizung, die diesen Vorfall am Freitag verursacht hat. Er wird sich nun ausruhen und Medikamente nehmen.“ Er zeigte sich zuversichtlich: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass er bald wieder an der Seitenlinie steht und zu 100 Prozent funktioniert.“
Der Tabellenführer Bayern trifft am Samstag in der Bundesliga auf den Titelrivalen Borussia Dortmund.